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Julia Knop

Ich bin Fotografin und arbeite seit 1998 im Bereich Dokumentarfotografie für Magazine und auch regelmäßig an eigenen Projekten. Von 1992-1998 habe ich an der FH Dortmund, unter anderem bei Arno Fischer, studiert und mit einer Diplomarbeit über die Softwareindustrie in Indien abgeschlossen. Kunden sind zum Beispiel Magazine wie Brand eins, Brigitte aber auch Architekten und Agenturen. Meine Arbeiten durfte ich zum Beispiel in der Photographers Gallery in London oder in Bangalore, Indien, zeigen.

Zwei der Arbeiten sind aus einem Langzeitprojekt über eine Transfrau in Boston. Charlie begleite ich seit vier Jahren. Das unscharfe Portrait von ihr entstand 2017 in Manhattan, auf dem Ground Zero mit dem One-World Center im Hintergrund. Ihr Hund Murray, ein Irish Terrier ist ihr treuer Begleiter, fotografiert auf dem Teppich in Charlies Haus in Wellesley, Boston, USA.
Die beiden Brüder im dritten Bild habe ich mit meiner analogen Mittelformatkamera in Bangalore in Indien fotografiert.

Im Moment zehre ich noch von meinen Rücklagen und Einkünften aus den letzten Monaten. Mehrere Produktionen sind abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Ich hoffe aber, dass es „danach“ weitergehen wird, wie genau und zu welchen Konditionen ist natürlich nicht klar. Das verunsichert mich. Durch die verringerte Reisefreiheit sind der Berufsausübung für mich und viele andere Fotografen auch Grenzen gesetzt. Für viele Branchen wird es sicher existenzbedrohend.

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