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Krisenskulptur 01 - Tobias Becker und Astrid Piethan

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Pigmentdruck auf Epson Traditional Photopaper
Signiert || Unlimitiert || DIN A4 21cm x 29,7cm

Tobias Becker und Astrid Piethan

Tobias Becker
* 1975 in Mönchengladbach, Studium der Bildenden Kunst an der UdK in Berlin, der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam sowie an der School of Art and Design in Urbana-Champaign, Illinois, USA. Tobias Becker beschäftigt sich in den Medien Objekt- und Modellbau, Malerei, Fotografie und Kartografie mit der Wahrnehmung und Konstruktion von Raum und Strategien der räumlichen Verortung. Seit 2007 Lehrtätigkeiten an der TU Berlin, RWTH Aachen und der HfG Karlsruhe. Lebt und arbeitet in Köln.

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Astrid Piethan
* 1973 in Mönchengladbach, Studium der Visuellen Kommunikation an der FH Aachen bei Wilhelm Schürmann und Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Magdalena Jetelova. Gemeinsam mit Jörg Koslowski bildet sie das Künstlerduo Dan Dryer. Ausgehend von grundlegenden existentiellen Fragestellungen, die naturwissenschaftliche Phänomene und spirituelle Riten gleichermaßen berücksichtigen, entwickelt DAN DRYER seit 2000 gemeinsam ortsspezifische, oftmals auch interaktive Installationen, Skulpturen, Videoarbeiten und Performances. Astrid Piethan lebt und arbeitet als freie Fotografin für Portrait und Reportage in Köln. Als Lehrbeauftragte für Fotografie und Mediengestaltung ist sie an verschiedenen Hochschulen in NRW tätig.

„Krisenskulpturen“, Skulptur/Fotografie, März 2020
Das Tätige im Stillstand. Das Tätige im Spekulativen. Das Tätige in der Gegenwart.

In diesem aus den Fugen geratenen und einsamen Alltag übernehmen mäandernde Gedanken die Regie, sie stehen als spekulative Objekte im Raum. Das Modellieren negativer Gussformen in Ton ist eine tastende, suchende wie spekulative Tätigkeit. Im Abguss in Gips manifestieren sich die Gesten des Suchens. Die Objekte machen das Spekulative zwar sichtbar und real, sie tragen aber gleichzeitig ein weiterführendes und unberechenbares Eigenleben in sich. Die Skulpturen treten in fotografischen Inszenierungen in ein dialogisches Verhältnis zum Raum, in dem sie entstanden sind. Sie sind die Protagonisten einer Krise der Verschmelzung physischer und psychischer Räume – spekulative Objekte, die als neue Akteure im Raum agieren.

Aktuelle Lage (Astrid Piethan)
Die derzeitige Situation zwingt uns dazu, uns in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Dadurch fallen für mich als Fotografin meine Aufträge weg und es scheint ungewiss, wann sich wieder Normalität einstellen wird. Andererseits entfällt durch die derzeitige Lage der Spagat zwischen Kunstschaffen und Geld verdienen. Nun verdiene ich zwar kein Geld, habe aber endlich Zeit für die Kunst. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass gerade nun im Bewusstsein Vieler die Kultur an Wertigkeit gewinnt. Das stimmt mich zuversichtlich.

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