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Mountain Road - Joakim Eskildsen

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Pigmentdruck auf Epson Traditional Photopaper
Signiert || Unlimitiert || DIN A4 21cm x 29,7cm

Joakim Eskildsen

Joakim Eskildsen (Kopenhagen 1971), Künstler und Fotograf, lebt bei Berlin. Nach seiner Ausbildung bei der königlichen Hoffotografin Rigmor Mydtskov absolvierte er sein Studium an der Kunsthochschule zu Helsinki (Aalto-Universität), aus der die sogenannte Helsinki School hervorging und veröffentlichte seine erste Monographie Nordic Signs (1995). Bekannt wurde er für sein langjähriges Projekt über die Roma (Die Romareisen, Steidl 2007). Anschließend dokumentierte er die Armut in den USA (American Realities, Steidl 2016) und die Umwälzungen in Cuba (Cuban Studies, Steidl, geplant 2020). Seit er 2005 Vater wurde arbeitet er an Homeworks, einer fortlaufenden Serie, in der er seine unmittelbare Umgebung und sein Zuhause dokumentiert. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit hat Joakim auch Assignments u.a. für New York Times Magazine, TIME Magazine, National Geographic und The Smithsonian. Er wird präsentiert von Persons Projects/The Helsinki School Berlin, Purdy Hicks London und Polka Galerie Paris.

Ich habe drei Bilder ausgesucht, die in diese Zeit passen, wie ich finde.
„Die drei Spiegel“: Ich denke, dass dies eine Zeit zur Reflexion sein kann – darüber, wer man selbst ist, was wichtig ist und was wir mit aus dieser Zeit nehmen wollen.
„Der Berg“: Es gibt immer einen Weg, auch über den Berg, man muss ihn nur finden.
„Die schwarze See“:  Es ist ein Bild für einen ganz besonderen Zustand von Ruhe, die Stille vor dem Sturm vielleicht.

Ich arbeite seit einiger Zeit immer mehr zu Hause. Früher war ich viel auf Reisen, aber seitdem ich Kinder habe, versuche ich, längere Reisen so gut wie möglich zu vermeiden. In dem Umfang, in dem Menschen um den Globus fliegen, ist es ohnehin nicht haltbar. Ökonomisch ist das natürlich eine Herausforderung und in dieser Zeit noch schwieriger.

Dort wo ich lebe, auf dem Land südlich von Berlin, hört man zu anderen Zeiten schon den Flugverkehr, aber zur Zeit sind nur die Vögel zu hören. Die Natur hat kurz Zeit, Luft zu holen. Das ist ein schöner Nebeneffekt der sonst sehr traurigen Geschehnisse. Wir wissen, dass wir Änderungen vornehmen müssen, wenn es überhaupt eine Zukunft geben soll. Gegen das Virus kann es immerhin (hoffentlich) ein Mittel geben – gegen die Erderwärmung und die einhergehenden Folgen, sobald die ausschlaggebenden Schwellen überschritten sind, nicht. Ich hoffe, dass man auch bereit sein wird, Einschränkungen vorzunehmen, um die zukünftigen Generationen zu schützen – wie flexibel die Menschen sind, wird im Augenblick sehr deutlich. Das macht mir Hoffnung.

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